Bei der Suche nach den Ursachen für Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Schmerzen, rückt unser Fasziengewebe immer mehr in den Vordergrund.
Im Kindesalter, bei Jugendlichen und Erwachsenen ist das Fasziengewebe meist elastisch und geschmeidig. Mit zunehmenden Alter und/oder fehlender Bewegung können diese Strukturen jedoch unelastischer und spröder werden. Zunächst verläuft dieser Prozess unbemerkt ab, bis sich immer häufiger leichte Schmerzen, Verspannungen und deutlichere Bewegungseinschränkungen bemerkbar machen. Der Klassiker: nach längerem Sitzen, z.B. am Schreibtisch, tut der Rücken weh.
Heute weiß man, dass das Fasziengewebe an jeder Bewegung beteiligt ist: es setzt an unseren Knochen an und hilft Kraft zu übertragen und Gelenke zu stabilisiern. Dieses Gewebe zieht sich wie ein Netz durch unseren Körper und besitzt zudem eine große Anzahl an Schmerzrezeptoren (so sollte man z.B. bei Rückenschmerzen immer auch die große Rückenfaszie mit im Blick haben).
Um eine Schmerzreduzierung z.B. im Rücken zu erreichen, ist die reine Kräftigung der Rückenmuskulatur eher der falsche Weg. Die Strukturen müssen gelockert werden um die Spannung zu lösen, in eine sanfte Bewegung gebracht werden, um dann Schritt für Schritt gekräftigt werden zu können.
Diesen Weg beschreiten wir an allen Verspannungsregionen mit guten Ergebnissen.